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Postwachstum aus feministischer Perspektive
Aktuelle Auseinandersetzungen um einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel
Die im Denknetz-Jahrbuch 2021 versammelten Beiträge zeigen die Reichhaltigkeit der Debatte um Postwachstum (Degrowth) auf, beleuchten verschiedene Aspekte genauer und ermöglichen neue – theoretische wie praxisnahe – Perspektiven auf gesellschaftliche Alternativen abseits des Wachstumszwangs.
Johanna Herrigel und Anja Peter von Economiefeministe arbeiten in ihrem Beitrag feministische Überlegungen als Basis der Degrowth-Bewegung und -Debatte heraus und erinnern an die feministischen ‹Mütter› der Bewegung. Darüber hinaus machen sie deutlich, dass die Sorge- und Versorgungsarbeit nicht einfach Teil der Postwachstumsdebatte sein kann, sondern ins Zentrum einer zukunftsgerichteten, wirtschaftstheoretischen und politischen Perspektive gehört. Ihren Beitrag runden sie ab mit Einsichten in aktuelle feministische Debatten, wie etwa die «Commonisierung» von Sorgearbeit, «Public Money» für Gesundheit, Bildung, Soziale Sicherheit und den ökologischen Umbau oder das Programm «Creating a Caring Economy». Ihr Beitrag Degrowth aus der Perspektive der feministischen Ökonomie ist auf S. 47 – 59 zu finden.
Das Jahrbuch wird herausgegeben von: Denknetz.
Beitragsbild: Image by Kamiel Choi from Pixabay
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