In den Medien

Gratisarbeit ist Teil der Schweizer Wirtschaft

Mascha Madörin, Schweizer Pionierin der feministischen Ökonomie, erklärt, wie die 100 Milliarden Franken schwere Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern in der Schweiz Zustande kommt; wie sie überhaupt dazu kam, diese Zahl zu berechnen; welche Erkenntnisse sie aus den Frauenbewegungen der 70er Jahre zog; welche Herausforderungen sich in Zukunft stellen werden; und welche Debatten wir heute dringend führen müssen.

Marlène Sandrin: Gratisarbeit ist Teil der Schweizer Wirtschaft. In: www.srf.ch/audio/regionaljournal-basel-baselland/mascha-madoerin-gratisarbeit-ist-teil-der-schweizer-wirtschaft?partId=12002390. Ausgestrahlt am 11. Juni 2021

Es handelt sich um einen Beitrag im Regionaljournal Basel von Patrick Künzle (Autor, Moderation und Redaktion): Hohe Impfbereitschaft in Basel-Stadt. In: www.srf.ch/audio/regionaljournal-basel-baselland/hohe-impfbereitschaft-in-basel-stadt?id=12002378. Ausgestrahlt am 11. Juni 2021.

«Frauen werden finanziell knappgehalten»
Unabhängig sein. Nicht angewiesen sein auf einen Partner, der das Geld nach Hause bringt. Das war eines der Ziele, welche die Frauenbewegungen in den 1970er-Jahren in der Schweiz anstrebten. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat seither tatsächlich massiv zugenommen. Doch nach wie vor ist das Ziel der ökonomischen Unabhängigkeit für Frauen in weiter Ferne. 100 Milliarden Franken. So viel weniger verdienen Frauen als Männer, bei gleicher Anzahl Arbeitsstunden. Anja Peter macht deutlich, wie dieser Missstand zustande kommt.

Flavia Von Gunten: Frauen werden finanziell knappgehalten. In: www.bernerzeitung.ch/frauen-werden-finanziell-knappgehalten-715597757300. Publiziert am 10. Juni 2021 (Der Artikel ist aktuell leider nur für Abonnent*innen verfügbar.)

Die Rechnung mit den Care-Migrantinnen geht nicht für alle auf
Ausländische Pflegerinnen sind in der Schweiz eine willkommene Unterstützung in der Alterspflege. Doch es gibt viele Missstände bei der Care-Migration. Sozialwissenschaftlerin Ursula Scheidegger fordert eine Debatte über die Altersbetreuung.

Barbara Mathys: Die Rechnung mit den Care-Migrantinnen geht nicht für alle auf. In: www.srf.ch/audio/kontext/care-migration-die-zukunft-der-altersbetreuung?id=11983202&fbclid=IwAR2SPISbOmz_CitgeH3Gv-LusW13TtPRwnIUke7QYxvtT5OUKCC0ZVdIo5Q. Publiziert am 25.05.2021.

Zu kurz gedacht und an der Realität vorbei
Das Bundesgericht hat im März das Unterhaltsrecht für Geschiedene neu geregelt – auf Kosten jener, die die Hauptlast unbezahlter Betreuungs- und Hausarbeit tragen. Ein ungelöstes Problem in der frauen- und familienfeindlichen Schweiz. Anja Peter zeigt auf, wie es zu solch realitätsfernen Entscheidungen kommt, was darin ausgeblendet wird und, in welche Richtung politische Lösungen gedacht werden könnten.

Andreas Fagetti: Zu kurz gedacht und an der Realität vorbei. In: https://www.woz.ch/2120/unterhaltsrecht/zu-kurz-gedacht-und-an-der-realitaet-vorbei. Publiziert am 20. Mai 2021.

Frauen leisten 50 Prozent mehr häusliche Arbeit als Männer
Der zeitliche Aufwand für unbezahlte Arbeit ist für Frauen und Männer, unabhängig von Alter und Familiensituation im Jahr 2020 für alle gestiegen. Gleichzeitig wurde gesamthaft weniger Erwerbsarbeit geleistet. Betrachten wir die gesamte Arbeitsbelastung (unbezahlte und bezahlte Arbeitsstunden) so arbeiteten die Frauen im erwerbsfähigen Alter im Jahr 2020 pro Woche eine Stunde mehr als Männer. Dazu Anja Peter, Co-Geschäftsleiterin von Economiefeministe, in der Tageschau.

SRF, Tagesschau: https://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/frauen-leisten-50-prozent-mehr-haeusliche-arbeit-als-maenner?urn=urn:srf:video:e818bb38-7a57-44c3-801b-9f3d11e435d9&fbclid=IwAR1Z2f5abyW3luENyJXNT8XDnUHZYWAXi1hZUc4uCFNXLC_J64_VSh3QLzo. Ausgestrahlt am: 20. Mai 2021.

Les enjeux féministes de la grève du climat (Box)
Das Manifest der Klimastreikenden fordert eine «ökologische, feministische, antirassistische und soziale» Zukunft. Der Zusammenhang zwischen der Ausbeutung der Natur und der Ausbeutung von Frauen und ihrer Arbeitskraft spielt dabei eine wichtige Rolle. Mirjam Aggeler zeigt auf, weshalb wir über Sorge- und Versorgungsarbeit anders nachdenken müssen als über den Rest der Wirtschaft und warum wir über ihre Finanzierung und Organisation sprechen müssen.

Dominique Hartmann: Les enjeux féministes de la Grève du climat. In: https://lecourrier.ch/2021/05/20/climat-social-et-feminisme-se-rejoignent/. Publiziert am 20. Mai 2021

Care Migration: Die Zukunft der Altersbetreuung?
24 Stunden, 7 Tage die Woche, kaum Pausen und keine Freizeit: Die Arbeitsbedingungen von Care Migrantinnen, die als Betreuungspersonen in Haushalten von betagten Personen in der Schweiz leben, sind oft prekär. Trotzdem spricht die Politik von einer Win-win-Situation. Die Sendung «Kontext» des SRF geht der Frage nach, weshalb die Care Migration trotzdem für viele Beteiligte attraktiv ist, und versucht auszuloten, ob es sich dabei um ein Modell für die Zukunft der Altersbetreuung handelt. Ursula Scheidegger von Economiefeministe hat am Gespräch teilgenommen.

Barbara Mathys (Autorin), Monika Schärer (Moderation), Anna Jungen (Produktion): Care Migration: Die Zukunft der Altersbetreuung? In: www.srf.ch/audio/kontext/care-migration-die-zukunft-der-altersbetreuung?id=11983202&fbclid=IwAR2SPISbOmz_CitgeH3Gv-LusW13TtPRwnIUke7QYxvtT5OUKCC0ZVdIo5Q. Ausgestrahlt am 18. Mai 2021.

Care-Ökonomie aus feministischer Perspektive
Im Interview mit Roxane Steiger erklären Anja Peter und Mirjam Aggeler in der Ausgabe vom 1. Mai 2021 des P.S. − der linken Zürcher Zeitung − , welche Bedeutung Care-Arbeit für unsere Wirtschaft hat und was feministisch-ökonomische Theorien mit der Anerkennung dieser Arbeit zu tun haben.

Roxane Steiger: Care-Ökonomie aus feministischer Perspektive. In: www.pszeitung.ch/care-oekonomie-aus-feministischer-perspektive/#top. Publiziert am 1. Mai 2021

Diese Frauen füllen Wissenslücken: Plattform für feministische Ökonomie
Die ökonomische Situation von Frauen findet oft keinen Eingang in wichtigen Debatten. Das soll eine neue Plattform ändern.

Dana Liechti: Diese Frauen füllen Wissenslücken. In: www.blick.ch/schweiz/plattform-fuer-feministische-oekonomie-diese-frauen-fuellen-wissensluecken-id16412077.html. Publiziert am 21. März 2021

Soll der Staat Eltern mit Kindern 7000 Franken zahlen?
Das Bundesgericht will, dass Frauen nach einer Scheidung einen Job suchen, anstatt Unterhaltszahlungen zu erhalten. Eine Autorin fordert darauf ein monatliches Grundeinkommen von 7000 Franken für Paare mit Kindern.

Janine Gloor: Soll der Staat Eltern mit Kindern 7000 Franken zahlen? In: www.20min.ch/story/soll-der-staat-hausfrauen-einen-lohn-zahlen-668769500435. Publiziert am:

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