Feministische Überlegungen als Basis der Degrowth-Bewegung und -Debatte. Johanna Herrigel und Anja Peter erinnern an die feministischen Mütter› der Bewegung. Ihr Beitrag Degrowth aus der Perspektive der feministischen Ökonomie ist im Denknetz-Jahrbuch 2021 auf S. 47 – 59 zu finden.

Eine Kritik an der öffentlichen Debatte: In ihrem Blogbeitrag Der Kuhhandel in der Revision unseres Altersvorsorgesystems bringt Fabienne Freymond die Dinge auf den Tisch, die in der aktuellen Debatte um die AHV-Revision ignoriert werden.

Was normalerweise als Wirtschaft bezeichnet wird, ist eigentlich vielmehr: der kleine Rest der Wirtschaft. Der Beitrag In zwei Währungen rechnen: Zeit und Geld auf elleXX von Anja Peter und Mirjam Aggeler zeigt auf, was das Problem an diesem unvollständigen Bild von Wirtschaft ist, was es uns kostet, warum wir in zwei Währungen rechnen müssen und nicht zuletzt: wie Arbeit geschlechtergerechter organisiert werden könnte.

Warum ist die Organisation der Sorge- und Versorgungsarbeit keineswegs eine individuelle Frage? Und warum gehört sie in die VGR? Unter anderem zu diesen Streitpunkten liefern sich Anja Peter und Christine Rudolf (Economiefeministe) einen Schlagabtausch mit Ralf Krämer (ver.di) im Makronom, dem Online Magazin für Wirtschaftspolitik. Der Beitrag Warum die unbezahlte Sorge- und Versorgungsarbeit in die VGR gehört ist der dritte Beitrag in dieser Kontroverse.

Warum ist die Annahme falsch, dass ein Staat sich nicht verschulden soll? Warum muss er ausgerechnet in der Krise Geld ausgegeben? Die Modern Monetary Theory zeigt auf, dass und warum Staatsschulden nicht zwingend wieder eingespart werden müssen. Zu diesem Thema ist im WIDERSPRUCH 77 der Beitrag Von Realitäten, Defiziten und Mythen von Mirjam Aggeler und Therese Wüthrich erschienen.

Die Modern Monetary Theory zeigt auf, dass und warum Staatsschulden nicht zwingend wieder eingespart werden müssen. Zu diesem Thema ist im WIDERSPRUCH 77 der Beitrag Vieles bleibt zu klären – Überlegungen zu MMT und feministischer Ökonomie von Mascha Madörin erschienen.

Es ist der bezahlte und unbezahlte Sorge- und Versorgungssektor, in dem ein wesentlicher Teil der Arbeit verrichtet wird, die grundlegend ist für unseren Lebensstandard. Im Zuge der Automatisierung werden viele Jobs verloren gehen. Klar ist hingegen, dass die Sorge- und Versorgungsarbeit, sei sie unbezahlt oder bezahlt, nicht weniger werden wird. Weshalb eben diese Arbeit in Überlegungen zukunftsfähiger Versorgungsökonomien einbezogen werden müssen, machen Anja Peter und Christine Rudolf deutlich in ihrem Beitrag Ein feministischer Blick auf eine zukunftsfähige Versorgungsökonomie im Makronom, dem Online Magazin für Wirtschaftspolitik.

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